Bei vielen Männern vergrößert sich die Prostata mit zunehmendem Alter. Das bedeutet jedoch nicht, dass keine Beschwerden auftreten. Die Prostatavergrößerung beginnt etwa ab dem 45. Lebensjahr und gilt als gutartig (benigne), wenn
- die Neubildung nicht in andere Strukturen hineinwächst.
- sie keine Tochtergeschwulste (Metastasen) bildet.
- die Prostatavergrößerung sich nicht so aggressiv verhält wie bei einm bösartiges (malignes) Wachstum.
Eine epidemiologische Studie zeigt allerdings, dass auch die gutartige Prostatavergrößerung ein 2,29-fach erhöhtes Risiko birgt, Prostatakrebs zu entwickeln.
Eine gutartig Prostatavergrößerung bedeutet auch nicht, dass Beschwerden ausgeschlossen sind. Häufig treten bei Betroffenen u. a. folgende Symptomen einer vergrößerten Prostata auf:
- häufiger Harndrang
- unvollständige Blasenentleerung
- Nachtröpfeln beim Wasserlassen
- Potenzstörungen
Wie stark ausgeprägt diese Symptome sind, ist von Patient zu Patient unterschiedlich.






